Chemie trifft Holzwirtschaft – der BioEconomy Cluster

Der BioEconomy Cluster ist ein Verbund von Unternehmen, Forschungsinstituten und Bildungseinrichtungen, die eng vernetzt an den Grundlagen einer biobasierten Wirtschaft arbeiten. Auf Basis nicht nahrungsrelevanter nachwachsender Rohstoffe, wie z.B. Buchenholz, soll die stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse in Form von innovativen Verfahren zur Erzeugung von Werkstoffen, Plattformchemikalien, Produkten und Energieträgern vorangetrieben werden. Im Maßstab einer ganzen Kompetenzregion – der Clusterregion Mitteldeutschland – sollen weiterhin Wertschöpfungsketten erweitert sowie durch Koppelproduktion und Kaskadennutzung der Reststoffe nachhaltig und effizient optimiert werden.

Ziel ist die Schaffung einer deutschland- und europaweiten Modellregion für die Bioökonomie. Dafür bietet die Clusterregion als etablierter Chemiestandort und Holzregion beste Voraussetzungen.

Im BioEconomy Cluster sind mehr als 75 Unternehmen, Forschungsinstitute und Bildungseinrichtungen organisiert (Clusterpartner A-Z). Im Jahr 2012 zählte der Cluster zu den Gewinnern des Spitzenclusterwettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Derzeit wird in 44 Verbundprojekten mit ca. 144 Teilprojekten intensiv gearbeitet. Allein bis 2017 fließen im Rahmen der Spitzenclusterförderung insgesamt 80 Millionen Euro (davon 50 % Industriebeteiligung) in die Erforschung und Implementierung der Bioökonomie.

Über seine regionale Fokussierung hinaus ist der BioEconomy Cluster auch bundesweit mit den Entscheidern der relevanten Branchen vernetzt und vertritt seine Mitglieder europaweit.

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