Hallesches Start-Up aus der Chemiebranche erobert den Weltmarkt

Sachsen-Anhalts Experten aus den Branchen Chemie- und Bioökonomiemtreffen sich zum großen Austausch, darunter das Start-Up SmartMembranes GmbH aus Halle.

Wie sind die Trends der Zukunft? Welche Technologien werden den Weltmarkt erobern? Und wie kann ein Start-Up in Sachsen-Anhalt wachsen? Antworten auf diese Fragen geben sachsen-anhaltische Experten der Branchen Chemie- und Bioökonomie im Rahmen des Zukunftsdialogs im Palais Salfeldt der UNESCO-Welterbe-Stadt Quedlinburg, der am Dienstag, den 20. November ab 15:00 Uhr stattfindet. Mit dabei sein werden viele etablierte Unternehmen, wissenschaftliche Institutionen sowie Start-Ups (wie SmartMembranes GmbH aus Halle), um sich austauschen und vernetzen.

Innovationen bestimmen die Zukunft sowie den Trend zu ressourcenschonenden und energieeffizienten Produktionsprozessen. Sachsen-Anhalt ist ein führender und international sichtbarer Standort für die chemische Industrie und die Kunststoffverarbeitung. Zukunftsweisende Ideen und große Produktinnovationen haben sich in den vergangenen Jahren mehrfach etabliert, darunter das Start-Up SmartMembranes GmbH von Monika Lelonek und Petra Göhring in Halle.

Petra Göring und Monika Lelonek von SmartMembranes GmbH aus Halle

Petra Göring und Monika Lelonek von SmartMembranes GmbH aus Halle

SmartMembranes ist ein weltweit führender Hersteller von porösen hochgeordneten Membranen aus Aluminiumoxid und Silizium, die für eine Vielzahl von innovativen Anwendungen u. a. in der Energieindustrie oder in der Medizintechnik zum Einsatz kommen. „Wir entwickeln nach Kundenwunsch ganz spezielle Membrane u. a. auch im Nano-Bereich. Das Besondere an den Membranen sind die Strukturen mit hoher Symmetrie und feinen, einheitlichen Poren, die auch winzige Partikel herausfiltern können.“, so Monika Lelonek, eine von zwei Gründerinnen. Das Unternehmen beliefert mittlerweile Kunden in Deutschland, den USA, Japan und Kanada und ergänzt: „Ich freue mich sehr auf den ersten Zukunftsdialog Chemie- und Bioökonmie und besonders auf den Austausch mit Kollegen aus der Branche. Denn auch wir wollen uns weiterentwickeln und suchen für Neuentwicklungen spannende Ideen, Synergien und Partner. Und wenn die „Chemie“ stimmt, dann wird auch das Ergebnis einzigartig.“

Pünktlich um 16 Uhr wird Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt gemeinsam mit Prof. Dr. Ralf Wehrspohn, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS das Fachpublikum begrüßen. Weiter geht es mit kurzen Impulsvorträgen mehrerer sachsen-anhaltischen Firmen zu den Themen Erfolgreiche Produktinnovationen in Sachsen-Anhalt sowie Ansiedlungen und Wachstum. Die Gäste sollen so Antworten auf Fragen wie: Welche innovativen Werkstoffe, Prozesse und Abläufe finden weltweiten Einsatz? Wie werden sich die zwei Branchen in Sachsen-Anhalt künftig entwickeln? bekommen. Darüber hinaus können sich die Gäste auf spannende Kontakte sowie Innovationen, Gründungen und Ansiedlungen der Branchen in Sachsen-Anhalt freuen. Der Zukunftsdialog ist eine gemeinsame Veranstaltung der vier sachsen-anhaltischen Netzwerke: Fraunhofer Leistungs- und Transferzentrum „Chemie- und Biosystemtechnik“, Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland (Chemie+), BioEconomy Cluster und Technologiepark Weinberg Campus.

Jetzt noch anmelden

Medienvertreter sowie Interessierte können sich noch bis 18. November 2018 unter www.derzukunftsdialog.de kostenfrei registrieren.  Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer der Branchen Chemie, Bioökonomie und Kunststoffe.

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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