Projektportrait

TG 3 - Biopolymere     VP 3.7      IRBC



Das Vorhaben ist Teil eines Forschungsverbundes aus drei Partnern, die im Rahmen des Spitzenclusters-BioEconomy gefördert werden. Das Ziel des Spitzenclusters besteht darin, den nachwachsenden, heimischen Rohstoff Buchenholz in sehr vielfältigen Anwendungen für die Bioökonomie verfügbar zu machen. Ein Aspekt dabei ist der Einsatz von Rohstoffen, die aus Buchenholz gewonnen werden, für Verbundwerkstoffe (Compounds) in der Kunststoffindustrie. Wenn es gelingt, die technischen Vorteile von erdölbasierten Polymeren auch mit biobasierten Produkten zu erreichen oder zu übertreffen (bei vergleichbarer Kostenstruktur), wäre dies ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für die betreffenden Unternehmen. Im vorliegenden Konsortium zielen die Forschungsarbeiten auf die mechanischen Eigenschaften derartiger Bio-Verbundwerkstoffe für Produkte im Sportgerätemarkt. Es handelt sich vornehmlich um Wintersport, sodass Produkte wie z.B. Rodelschlitten bei tiefen Temperaturen mechanisch stark belastbar sein müssen. Dies soll erreicht werden, indem die verwendeten Compounds durch spezielle Celluloseregeneratfasern modifiziert werden, um Belastungen zuverlässig und dauerhaft zu widerstehen, d.h. "schlagzäh" zu werden. Das Ziel sind Compounds, die vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen und somit erdölbasierte Rohstoffe substituieren.

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