Projektportrait

TG 1 - Holz     VP 1.7      FAGUS

Entwicklung von selbstbohrenden Schrauben für Laubholz höherer Dichte

Innovationen im Bereich selbstbohrender Schrauben für Nadelholz führten in den letzten 15 Jahren zu äußerst effizienten und hochtragenden Verbindungen und Verstärkungen. Der Vorteil dieser Verbindungen besteht in der Kombination zweier Arbeitsschritte: Das Vorbohren und Eindrehen der Schraube in den Baustoff erfolgt in einem Vorgang. Der verstärkte Einsatz von Laubholz im Bereich Holzbau und -konstruktion rückt nun die Notwendigkeit selbstbohrender Schrauben auch für Baustoffe höherer Dichte in den Fokus.

 

Die Projektpartner Adolf Würth GmbH & Co. KG und das Karlsruher Institut für Technologie, KIT Holzbau und Baukonstruktionen sowie das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML mit seinem Projektzentrum Verkehr, Mobilität und Umwelt in Prien am Chiemsee haben sich im Verbundprojekt 1.7 „FAGUS“ des Spitzenclusters BioEconomy dazu zusammengetan. Durch die Entwicklung selbstbohrender Schrauben z. B. für Buchenholzbauelemente sollen die Voraussetzungen für den vermehrten Einsatz von Laubholzkonstruktionen geschaffen werden.

 

Ziel des Projektes ist es, die Entwicklung selbstbohrender Schrauben für Nadelholz auf den Laubholzbereich zu übertragen. Bislang besteht die Schwierigkeit im Einbringen der Schrauben ohne Vorbohren in verschiedene Holzwerkstoffe aus Buchenholz, weshalb neue und innovative Wege in der Schraubengestaltung zu beschreiten sind. Zudem sollen die zu entwickelnden Schrauben gegenüber herkömmlichen Systemen und Verbindungstechniken durch höhere Tragfähigkeit überzeugen. Ingenieurtragwerke aus Laubholz werden dadurch auf breiter Basis ermöglicht.

 

Kontakt zur Projektleitung:

B.Eng. Philipp Sieber
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik
Projektzentrum Verkehr, Mobilität und Umwelt
Prien am Chiemsee, Germany
Tel.: +49 (0) 80 51 / 9 01 - 1 14
Email: philipp.sieber@prien.iml.fraunhofer.de

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