Wissenschaftler treffen regionale Unternehmen

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Wissenschaftler treffen regionale Unternehmen

transHAL 2014: Universität und Stadt Halle laden zum gemeinsamen Transfertag ein

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und die Stadt Halle (Saale) laden am Dienstag, 28. Oktober 2014, von 9 bis 15 Uhr, im Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) auf dem Weinberg Campus in Halle zum zweiten halleschen Transfertag ein. transHAL bringt Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung in einen Dialog und bietet eine geeignete Plattform zum Austausch über Kooperationsmöglichkeiten. Hierfür präsentieren sowohl Forscher der Universität als auch Unternehmen der Region ihre jeweiligen Angebote, Themenfelder und Bedarfe. Durch entstehende Kooperationen sollen darüber hinaus neue Impulse für innovative Unternehmensgründungen in der Region gesetzt werden.

Die Zusammenarbeit mit leistungsfähigen Partnern aus der Wissenschaft bietet vor allem kleinen und mittleren Unternehmen eine Chance, neue Produkt- oder Dienstleistungsentwicklungen zu realisieren. Die Möglichkeiten zur Kooperation von Unternehmen und Universität sind dabei vielfältig. transHAL verdeutlicht, wie Unternehmen aus der Expertise der Forschergruppen und aus der modernen technischen Infrastruktur der wissenschaftlichen Institute Nutzen für eigene Innovations- und Optimierungsvorhaben erzielen können, zum Beispiel über Auftragsforschung, wissenschaftliche Beratung oder studentische Praxisarbeiten. Zudem werden Förderprogramme für Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vorgestellt, erfolgreiche Beispiele präsentiert und Kooperationsansätze angeboten.

Dass transHAL als Vermittlungsplattform zwischen Wissenschaft und Wirtschaft funktioniert, zeigt das Beispiel der Zusammenarbeit der halleschen GISA GmbH mit dem Institut für Psychologie an der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg. Die beiden Partner gehörten zu den rund 150 Teilnehmern der ersten transHAL im Oktober 2013. „Auf der Veranstaltung sind wir mit Wissenschaftlern der Universität ins Gespräch gekommen. Wir hatten zuvor die Ergebnisse unserer Mitarbeiterbefragung im Unternehmen ausgewertet und suchten nach Ansätzen, um Verbesserungspotenziale umzusetzen. Die Mitarbeiter der Uni informierten uns über eine geplante Forschungsstudie zum Thema ‘Ständige Erreichbarkeit in Unternehmen‘. Das fanden wir spannend und haben gleich einen Termin mit Frau Prof. Rau, der Inhaberin der Professur vereinbart. Seit ca. sechs Monaten nehmen wir nun an dieser bundesweiten Studie teil und werten gerade die ersten Ergebnisse aus. Dieses Projekt ist im Übrigen nicht das einzige Thema, das sich aus den Kontakten auf der transHAL ergeben hat. Mit Ansprechpartnern des Instituts für Informatik sind wir ins Gespräch zu BigData-Ansätzen gekommen. Derzeit sind wir dabei, konkrete Projekte mit den Instituten für Informatik und Wirtschaftsinformatik rund um das Thema BigData aufzusetzen“, sagt Franciska Quaiser, Mitarbeiterin in der Unternehmenskommunikation bei der GISA GmbH.

Bei transHAL 2014 wird Jochen Gürtler (Innovation Manager SAP, Hasso-Plattner-Institut) mit einer Keynote zum Thema Design Thinking als kreativen Ansatz im Innovationsmanagement Impulse setzen. Um Kreativität in Innovationsprozessen sowie um Personalentwicklung und demografischen Wandel geht es in parallel angebotenen Workshops. Den Teilnehmern werden viele Gelegenheiten zum Vernetzen geboten, etwa mit einer Posterausstellung, bei der Unternehmen und Wissenschaftler sich gegenseitig über ihre jeweiligen Firmenprofile und Herausforderungen bzw. Forschungsfelder informieren. In interaktiven Rundtischgesprächen stellen Projektleiter aus Unternehmen und aus der Forschung gemeinsam erfolgreiche Kooperationsprojekte vor und geben dem Publikum erfahrungsbasierte Hinweise aus erster Hand mit auf den Weg. In einer moderierten Diskussion werden von Projektverantwortlichen und Förderexperten attraktive Zuschussprogramme für Forschung und Entwicklung des Bundes sowie der Europäischen Union beleuchtet. Der Transfertag am 28. Oktober wird außerdem der erstmaligen Verleihung des Transferpreises der MLU und der Stadt Halle eine Bühne bieten. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis würdigt herausragende Leistungen von MLU-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern für den Transfer von Forschungsergebnissen in die wirtschaftliche Anwendung.

Am Austausch interessierte Unternehmen aus Mitteldeutschland und Wissenschaftler aus den halleschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind herzlich eingeladen, sich für die Teilnahme am Transfertag transHAL 2014 anzumelden und eigene aktive Beiträge (Poster, Rundtischgespräch) vorzuschlagen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter www.transfer.uni-halle.de/transhal14/.

2014-09-30T16:13:31+00:00 September 30th, 2014|Allgemein|

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