Beste Chancen für Start-ups: HHL vernetzt Investoren und Gründer aus dem In- und Ausland in Leipzig

//Beste Chancen für Start-ups: HHL vernetzt Investoren und Gründer aus dem In- und Ausland in Leipzig

Beste Chancen für Start-ups: HHL vernetzt Investoren und Gründer aus dem In- und Ausland in Leipzig

Auf dem 2. HHL International Investors Day: Dr. Michael Otto (Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group) mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Rektor der HHL). Foto: HHL/Alina Simmelbauer

Auf dem 2. HHL International Investors Day: Dr. Michael Otto (Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group) mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Rektor der HHL). Foto: HHL/Alina Simmelbauer

200 Gäste aus dem In- und Ausland diskutierten am 17. Juni 2015 auf dem „2. HHL International Investors Day“ über das Thema FinTech und Connected Mobility

Als eine der führenden Entrepreneurship-Hochschulen Europas hat die HHL Leipzig Graduate School of Management vorgestern (17.06.2015) ihren zweiten „HHL International Investors Day“ veranstaltet. Bei dem einzigartigen Event sind Gründer mit potentiellen Investoren, etablierten Unternehmen und erfolgreichen Start-ups in einen aktiven Austausch gekommen. Unter den 200 Gästen aus dem In- und Ausland waren u.a. Dr. Michael Otto (Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group), Stefan Groschupf (CEO Datameer Inc, San Francisco, USA) und Daniel Zimmermann (Partner WilmerHale, Palo Alto, USA). Thematisch widmete sich die Veranstaltung den neuen Chancen und Herausforderungen, die digitale Geschäftsmodelle auf den Finanz- und Mobilitätssektor ausüben.

Gewinner des international ausgeschriebenen und mit 2.000 Euro dotierten HHL Best Founders Award wurde das Team um Carl Ferdinand Hauer mit seiner Geschäftsidee „VermietButler“. Der Gründer und M.Sc.-Student der HHL sagte: „Unsere mobile App befreit Mieter von stundenlangen oft dann auch ergebnislosen Wohnungsbesichtigung. Vermietern liefern wir durch unseren onlinebasierten Service die passenden Interessenten zum Besichtigungstermin und ersparen ihnen mehrere Stunden Verwaltungsarbeit.“ Der ebenfalls von der Gesellschaft der Freunde der HHL (GdF) gestiftete und mit 500 Euro dotierte zweite Preis ging an das Team von ekoio. Das Connected-Car-Start-up, das aktuell im SpinLab – The HHL Accelerator arbeitet, macht Fahrzeugdaten für den Geschäfts- und Privatkundenmarkt nutzbar. Der mit 1.500 Euro dotierte KARL-KOLLE-Preis für die beste technische Idee ging an ConBox. Das ebenfalls im SpinLab – The HHL Accelerator beheimatete Start-up verschmilzt Fernsehen und Internet. Über eine Cloud-Plattform können Internetdaten synchron zu TV-Bildern ausgespielt werden und Mobilgeräte mit dem Fernseher verbunden werden.

Eröffnet wurde der „2. HHL International Investors Day“ von Stefan Groschupf, Geschäftsführer des in San Francisco/USA angesiedelten Unternehmens Datameer. Innerhalb seines Vortrags verglich der gebürtige Hallenser die Gründerstandorte Deutschland und Silicon Valley/USA. Er schlussfolgerte: „Deutschland hat großartige Talente. Wenn es jedoch darum geht, Produkte auf den Markt zu bringen, muss global gedacht werden. Die Märkte in Deutschland und in den benachbarten Länder sind hierfür zu klein und zu langsam.“

Zukünftig mehr globale Start-ups in Leipzig oder Berlin

Dies konnte auch der US-amerikanische Wagniskapital-Experte Daniel Zimmermann innerhalb seiner Key-Note bestätigen. Zimmermann betreut für die Anwaltskanzlei WilmerHale etwa das erfolgreiche Berliner Start-up-Unternehmen ResearchGate, das sich zu den weltweit führenden Netzwerken für Forscher entwickelt hat und bei einer Finanzierungsrunde mehrere Fonds aus dem Silicon Valley sowie Microsoft-Gründer Bill Gates als besonders prominenten Investor gewinnen konnte. Im Kontext seiner Analyse des Risikokapital-Marktes im Silicon Valley und seinen Empfehlungen an die deutschen Start-ups sagte Daniel Zimmermann: „Deutsche Start-ups haben beste Chancen im globalen Wettbewerb. Der Grund hierfür ist, dass Talente in den meisten High-Tech-Metropolen unglaublich schwer zu finden sind. In Deutschland sind jedoch Talente relativ leicht und verglichen mit dem Silicon Valley günstig zu bekommen. In den kommenden Jahren werden mehr und mehr global agierende Start-ups aus Leipzig oder Berlin heraus erwachsen. Erfolgsfaktor wird die Verbundenheit mit dem Silicon Valley bzw. mit den weltweiten technologischen Innovationszentren sein.“

Der „2. HHL International Investors Day“ am 17. Juni 2015 wurde vom Stiftungsfonds Deutsche Bank Lehrstuhl für Innovationsmanagement und Entrepreneurship (Prof. Dr. Andreas Pinkwart) in Kooperation mit der Schumpeter Juniorprofessur für Entrepreneurship und Technologietransfer (Jun.-Prof. Dr. Vivek Velamuri), die von der Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer gefördert wird, sowie dem Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG Lehrstuhl für Strategisches Management und Familienunternehmen (Prof. Dr. Stephan Stubner) durchgeführt. Zusätzliche Unterstützung erhält die HHL durch das Leipziger Hochschulgründernetzwerk SMILE. Zahlreiche namhafte Sponsoren, wie beispielsweise die Blue Corporate Finance AG, CMS – Hasche Siegle, Deutsche Bank AG, Heinz Dürr, KPMG, die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer, der High-Tech Gründerfonds, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH, die taskforce – Management on Demand AG, die Porsche Leipzig GmbH, der Spitzencluster BioEconomy sowie die Gesellschaft der Freunde und Förderer der HHL haben die Veranstaltung unterstützt.

HHL unterstützt Gründungsvorhaben mit innovativem SpinLab

Neben dem HHL Investors Day unterstützt die HHL Gründer bereits in der Startphase. Seit Anfang des Jahres gibt es das „SpinLab – The HHL Accelerator“, das interdisziplinäre Teams bei der Umsetzung und dem Wachstum ihrer Gründungsvorhaben unterstützt. Sie können innerhalb des 6-monatigen Programms auf dem Kreativ-Gelände der Leipzig Baumwollspinnerei ein modern ausgestattetes Co-Working-Büro nutzen und erhalten Zugang zu verschiedenen Technologien von Partnern.

Neben einem intensiven Coaching profitieren die Gründerteams von einem hochkarätig besetzten Mentorenprogramm. Teams aus ganz Deutschland können mit der Aufnahme in das neue Gründerprogramm alle Angebote kostenfrei und ohne Beteiligung nutzen. Finanziell getragen wird der Accelerator durch Beiträge von Investoren und etablierten Unternehmen wie der Blue Corporate Finance, Grazia Equity, dem High-Tech Gründerfonds, der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen, Porsche Leipzig, taskforce – Management on Demand, Postbank, E.ON Connecting Energies, Amazon Web Services, CMS Hasche Sigle, KPMG sowie Microsoft BizSpark.

Mehr Infos: http://www.spinlab.co

2015-06-25T11:51:22+00:00 Juni 25th, 2015|Allgemein|

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