Clusterarbeit auf der World Conference in Timber Engineering präsentiert

//Clusterarbeit auf der World Conference in Timber Engineering präsentiert

Clusterarbeit auf der World Conference in Timber Engineering präsentiert

Hochschule Rosenheim veröffentlicht Arbeitsergebnisse zur ressourceneffizienten Wertschöpfung

Die World Conference in Timber Engineering gilt als das führende internationale Forum für die Präsentation und Diskussion technischer wie architektonischer Innovationen im Großbereich Holz. Alle zwei Jahre treffen hier Wissenschaftler, Ingenieure, Architekten, Lieferanten und Behörden sämtlicher Kontinente zusammen, um sich über Holzwerkstoffe, Konstruktionsmöglichkeiten und neue Einsatzmöglichkeiten auszutauschen.

 

Fachhochschule Rosenheim präsentiert Clusterarbeit in Wien

Gastgeber und Organisator der Veranstaltung war in diesem Jahr die Technische Universität Wien, die vom 22. bis 25. August rund 1.200 Teilnehmer aus der ganzen Welt begrüßte, darunter auch Veronika Auer von der Hochschule Rosenheim. Unter dem Motto „Resource efficient creation of value from beech wood to bio-based building materials“ präsentierte diese Ergebnisse aus dem Cluster-Teilgebiet TG1 (Erzeugung und werkstoffliche Nutzung von Non-Food-Biomasse) vor internationalem Publikum.

Kaskadennutzung und Koppelproduktion am Beispiel Holz

Der Fokus des Vortrages und des gleichnamigen Papers, welche in Zusammenarbeit mit den Clustermitgliedern TU Dresden, der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt, dem Institut für Holztechnologie (IHD), Pollmeier Furnierwerkstoffe GmbH, der Uni Göttingen und dem Fraunhofer WKI entstanden, lag dabei auf den Möglichkeiten der Kaskadennutzung und Koppelproduktion des Rohstoffes Buchenholz.

Herausforderungen bei der Optimierung der Wertschöpfungskette

In ihrem Vortrag erörterte Frau Auer dabei die Ist-Situation in Bezug auf die Buchennutzung und verschiedene Barrieren, die es bei der Optimierung der nachhaltigen Nutzung des Rohstoffes künftig zu überwinden gilt. So ist die Buche mit einem Gesamtbesatzvolumen von 635 m3 zwar die am häufigsten vorkommende Hartholz-Baumart in Deutschland und Teilen Europas, erschweren aber bislang vor allem eine unzureichende Erntetechnik, zeit- und kostenintensive Forstwirtschaft, die geringe Haltbarkeit des Rohstoffes und seine anspruchsvolle Verarbeitung dessen umfassende Nutzung.

Von Plan C bis STOPLAFO – Positive Arbeitsergebnisse zur Erreichung einer optimalen Wertschöpfung

Um diese Barrieren zu überwinden, forschen und arbeiten verschiedene Projektgruppen im Rahmen des Spitzenclusters an der Optimierung der Wertschöpfungskette, darunter Plan C, HIPHAR, LVL, Buchenschnittholz Beton, Leichtbeton, DURAPRESSTIMBER, BEECHPOLE oder STOPLAFO – und das mit Erfolg, wie Vortrag und Paper eindrucksvoll beweisen.

So arbeitet im Projekt Plan C beispielsweise die Hochschule Rosenheim zusammen mit der Nordwestdeutschen Forstwirtschaftlichen Versuchsanstalt an einer Methode, Forstwirtschaft mit logistischen Kenntnissen zu kombinieren, um eine Saison unabhängige, kontinuierliche  Rohstoffversorgung zu ermöglichen. Das Projekt STOPLAFO wiederum forciert eine Nutzung der faserförmigen Nebenprodukte aus dem Organosolv-Verfahren. Die Arbeitsergebnisse zeigen dabei bereits heute, dass sich aus den Reststoffen hochdichte Faserplatten und dickwandige Formteile herstellen lassen.

 

Das vollständige Paper mit detaillierten Informationen zu den Arbeitsständen und Ergebnissen der genannten Projekte können Sie bei Sandra Seidewitz unter sandra.seidewitz@bioeconomy.de abfragen.

2016-09-10T14:50:28+00:00 September 10th, 2016|Allgemein|

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