Niederländisches Königspaar reiste für Kooperationsabkommen nach Leipzig

//Niederländisches Königspaar reiste für Kooperationsabkommen nach Leipzig

Niederländisches Königspaar reiste für Kooperationsabkommen nach Leipzig

Große Chance für mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland

Im Rahmen einer viertägigen Reise durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wohnten König Willem-Alexander und Königin Máxima zusammen mit einer 30-köpfigen Handelsdelegation der biobasierten Chemie am 9. Februar 2017 der Unterzeichnung zweier Kooperationsabkommen zwischen den Niederlanden und Deutschland in Leipzig bei.

Niederländische Wirtschaftsdelegation mit Königspaar Willem-Aleaxander und Máxima.  Foto: © Michael Bomke / NL Botschaft

Niederländische Wirtschaftsdelegation mit Königspaar Willem-Aleaxander und Máxima.
Foto: © Michael Bomke / NL Botschaft


Strategische Kooperationen zur Erschließung neuer Märkte

Die Memoranden, welche zwischen dem niederländischen Cluster Biobased Delta und dem mitteldeutschen Spitzencluster BioEconomy sowie dem Deutschen Biomasseforschungszentrum (DBFZ) und dem Energy Research Centre of the Netherlands (ECN) geschlossen wurden, bieten große Chancen für kleinere und mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland.

Die Kooperationsabkommen sehen vor, dass innerhalb verschiedener Forschungs- und Entwicklungsprojekte künftig niederländische und deutsche Forschungsinstitute eng miteinander verzahnt und internationale Geschäftsbeziehungen mit mittelständischen Unternehmen geschaffen werden. Ziel ist es, technologische Partnerschaften einzugehen, um die Entwicklung biobasierter Branchen sowie den Ausbau industrieller Wertschöpfungsketten im Bereich Non-Food-Biomasse in beiden Ländern voranzutreiben.

Wirtschaftsdelegation biobasierte Chemie Foto: © Michael Deutsch / BioEconomy

Wirtschaftsdelegation biobasierte Chemie Foto: © Michael Deutsch / BioEconomy

 

Auf der International BioEconomy Conference in Halle Projektpartner werden

Die Weichen für die jüngst unterzeichnete deutsch-niederländische Kooperationsvereinbarung wurden bei der International Bioeconomy Conference 2016 gestellt. Hier war die Partnerregion der BeNeLux-Staaten mit zahlreichen renommierten Stakeholdern und Wissenschaftlern vertreten. Die Bioeconomy Conference wird gemeinschaftlich durch das Spitzencluster BioEconomy und den WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) organisiert. Beide vernetzen die hierzulande relevanten Branchen und Kompetenzen in der Metropolregion Mitteldeutschland und suchen dazu gezielt deutsche Kooperationspartner für verschiedene internationale Beteiligungsprojekte in der Holz- und Forstwirtschaft, der chemischen, Werkstoff- sowie Kunststoffindustrie, im Bereich Anlagenbau und Energiewirtschaft.

Zur 6. International Bioeconomy Conference am 10. und 11. Mai 2017 laden das WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie und das Spitzencluster BioEconomy alle interessierten Unternehmen nach Halle an der Saale in die Leopoldina ein.

Die Konferenz, zählt zu den renommiertesten Veranstaltungen der Bioökonomie in ganz Deutschland und versammelt jährlich internationale Vertreter aus Wissenschaft und Industrie zu einem gemeinsamen Austausch. Das diesjährige Partnerland ist Frankreich. Interessierte Unternehmen können sich unter www.bioeconomy-conference.de anmelden.

 

Wirtschaftsdelegation beeindruckt von Infrastruktur der Cluster Region

Im Vorfeld des royalen Besuchs im Wissenschaftspark Leipzig besuchten 30 Wirtschaftsvertreter der niederländischen Forschung und Industrie am 8. Februar 2017 verschiedene Unternehmen und wichtige Standorte rund um Halle, z.B. den Glycerin-Hersteller Glacon Chemie, das Prozesszentrum für die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe – Fraunhofer CBP und den Isobutenhersteller Global BioEnergies am Chemiestandort Leuna. Organisiert wurde die Besichtigungstour durch das Spitzencluster BioEconomy. Die niederländischen Gäste zeigten sich vor allem beeindruckt von den gut erschlossenen Industrie- und Chemieparks sowie der hervorragenden Infrastruktur der Cluster-Region, an denen auch nationale Partner der Beteiligungsprojekte partizipieren können.

 

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2017-02-21T09:09:35+00:00 Februar 21st, 2017|Allgemein|

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