3. European Chemistry Partnering erfolgreich auch mit der Verbindung Chemie und Holz

//3. European Chemistry Partnering erfolgreich auch mit der Verbindung Chemie und Holz

3. European Chemistry Partnering erfolgreich auch mit der Verbindung Chemie und Holz

Sechsmal so viele Entscheider als beim Start vor zwei Jahren kamen heute zum 3rd European Chemistry Partnering: Mit Teilnehmern aus Brasilien, Marokko und Australien waren erstmals die sechs Kontinente vertreten. Über 2.000 Partnering-Gespräche bildeten die Basis für den interdisziplinären Austausch über Innovationen. Hinzu kamen zahllose Gespräche in der Ausstellung, in den Sprecher-Ecken und bei den vielen Möglichkeiten zum Networking.

Es kamen über 800 Teilnehmer aus 40 Nationen von sechs Kontinenten am 26. Februar nach Frankfurt a. Main. Technologien und Innovationen wurden in über 100 Kurzpräsentationen parallel in vier Räumen präsentiert. Unter den Vortragenden erstmals auch neun Großunternehmen, die in sogenannten Inversed Pitches präsentierten. Auch das BioEconomy Cluster und einige Mitglieder und Partner präsentierten sich auf dem 3. ECP. Dazu zählen bspw. die CompraXX GmbH, S²P AG Straw – Pulp & Paper oder die EW Biotech GmbH.

Das 1st World Chemistry Forum (WCF) bildete den besonderen Abschluss des Tages: Die unter diesem Dach veranstaltete Paneldiskussion rückte eines der großen aktuellen Probleme in den Vordergrund: Kunststoffe in der Umwelt. Vier internationale Experten diskutierten über die notwendige „New Plastics Economy“. Mit dem WCF-Format entwickelt sich das ECP weiter zu einem Thinktank rund um die chemische Wertschöpfung und lädt so alle Interessensgruppen zur Diskussion und Informations- und Erfahrungsaustausch. So sollen Sachthemen für Industrie, Politik und Gesellschaft weiter vorangebracht werden.

Holger Bengs, der Initiator des European Chemistry Partnering, und seit 2018 auch Mitglied im BioEconomy Cluster resümiert das 3rd European Chemistry Partnering: „Es war schon sehr emotional mit einer Freudenträne bei der Eröffnung als ich unsere über 800 Gäste aus aller Welt begrüßte. Das ECP ist einzigartig. Am liebsten machen wir doch Geschäfte mit Menschen, die wir lieben, denen wir gern begegnen: In einer solchen Community geht man ganz anders miteinander um: das Verständnis für ein aktuelles `Nein` ist größer, und man freut sich, dass am nächsten Stehtisch schon die nächste Person und eine Chance warten.

Insbesondere für die vielen, vielen Startups aus der Chemie, aus der Biotechnologie, aus der Digitalisierung und vielen anderen innovativen wichtigen Bereichen freut es mich, dass unser Konzept aufgeht. Die Technik-Spezialisten (m, w, d) aus den Universitäten und Forschungsinstituten haben es dreifach schwer: Erstens mangelt es an Zeit sich ein Netzwerk aufzubauen und Teil einer lebendigen Community zu sein, wenn jede Stunde in den Prototypen fließen muss, um erfolgreich zu gründen. Zweitens bedient sich Networking, Marketing, Vertrieb und Verkauf einer ganz anderen Sprache, die noch erlernt werden will. Und drittens erschweren Compliance- und Datenschutz-Regeln an die richtigen Entscheider in kurzer Zeit heranzukommen. Beim ECP hebeln wir alle drei Nachteile aus: Jeder kommt mit jedem ins Gespräch.“

Und mit dem World Chemistry Forum, bei diesem Mal erstmals und noch als abschließende Panel-Diskussion des ECP, stoßen wir mit unseren kompetenten Partnern die Tür weiter auf: das ECP wird auf diese Weise durchlässig für einen transparenten und konstruktiven Dialog mit allen Interessensgruppen unserer Gesellschaft (Stakeholder) und damit ein Thinktank für die weitere Gestaltung unseres Daseins auf unsere Erde; alles im konstruktiven Diskurs.“

Zum Hintergrund:

97 Prozent aller Produkte enthalten mindestens einen chemischen Prozessschritt: Nachwachsende Rohstoffe, Enzyme, industrielle Biotechnologie, neue Verfahren, Produkte aus Reststoffen, Digitalisierung, u.a.m. verändern die Prozesse in der chemischen Wertschöpfung, von der Einkaufslogistik über die Produktion bis hin zu Marketing und Vertrieb. Der interdisziplinäre Austausch gewinnt an Bedeutung. Mit dem ECP wächst eine internationale Chemie-Community, die mehr Innovationen aus dem Bestehenden schöpfen will.                                                                                  

European Chemistry Partnering in Kürze 

Das European Chemistry Partnering ist ein Veranstaltungsformat bei dem das Gespräch um Innovationen entlang der chemischen Wertschöpfung im Mittelpunkt steht. Es richtet sich an Entscheidungsträger, Innovationsmanager und Investoren der chemischen Industrie und ihren Anwenderbranchen sowie branchenfokussierte Stakeholder und qualifizierte Dienstleister und Berater. Das ECP besteht aus den Elementen Keynote-Vortrag, Partnering, Pitches, Ausstellung, Workshops und Abschlusspanel: Dabei können die Unternehmen in kurzen Vorträgen ihre Innovationen vorstellen (Pitches) und Gesprächstermine über ein Software-Tool im Vorfeld vereinbaren (Partnering). Das European Chemistry Partnering wurde von Dr. Holger Bengs, Geschäftsführer der BCNP Consultants GmbH, erdacht und initiiert. Es fand erstmals am 16. Februar 2017 in Frankfurt am Main statt. Seit 2018 findet das ECP zwei Mal pro Jahr statt. Im Februar ist der Veranstaltungsort Frankfurt. Im Spätsommer findet der ECP Summer Summit an wechselnden Orten statt.

 

Weitere Informationen:

www.ecp2019.com

www.european-chemistry-partnering.com

www.ecp-summer-summit.com

2019-02-28T08:54:00+00:00 Februar 28th, 2019|Allgemein|

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