Wann:
11. March 2020 um 14:00 – 16:30
2020-03-11T14:00:00+01:00
2020-03-11T16:30:00+01:00
Wo:
Julius-Schulte Trebsen GmbH und Co. KG
Pauschwitzer Str. 45 04687 Trebsen/Mulde
Kontakt:
Joana Klein
+49 (0)341 2434-752

Biogas-Fachgespräch–Praktikertag

Date: 11th of March 2020 2:00 pm – appr. 4:30 pm

Place: Julius-Schulte Trebsen GmbH und Co. KG, Pauschwitzer Str. 45, 04687 Trebsen/Mulde

Participation: The event is free of charge. The number of participants is limited to 25 persons. Prior registration is mandatory. Registrations for the event will be accepted via the registration form.

Contact:
Joana Klein – organizational queries, Tel.: +49 (0)341 2434-752 | E-Mail: Joana.Klein@dbfz.de
Tino Barchmann – content-related queries, Tel.: +49 (0)341 2434-375 | E-Mail: Tino.Barchmann@dbfz.de
Webseite: www.leipziger-fachgespraeche.de

Category: Fachgespräch – Praktikertag

Organizer: DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gGmbH Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Background:

– waste water treatment of production process of brown paper

Das bei der Herstellung von Braunpapier anfallende Abwasser ist mit gelösten organischen Substraten –vor allem Stärke –belastet und muss mit entsprechenden Verfahren behandelt werden. Als Direkteinleiter betreibt die Julius Schulte Trebsen GmbH & Co. KG eine moderneanerob/aerobe Abwasserreinigungsanlage mit etwa 150.000 Einwohnerwerte. Dabei werden Internal-Circulation-Redaktoren mit einer Bauhöhe bis 30 m und einer Verweilzeit von ca. 12 Stunden eingesetzt, die aus dem Abwasser Klärgas mit etwa 65 % Methangehalt erzeugen und dabei die Schmutzfracht um mehr als 80 % reduzieren. Aufgrund der Bauweise der Reaktoren können Raumbelastungen gefahren werden, die das 5 bis 10–fache eines Fermenters in einer landwirtschaftlichen Biogasanlage betragen. Das gewonnene Gas wird im Anschluss entschwefelt und an die Biogas Trebsen GmbH übergeben, die es auf Erdgasqualität aufbereitet. Aufgrund der produktionsabhängigen Fahrweise der Kläranlage kann die Gasleistung innerhalb kurzer Zeit stark variieren. Dabei müssen die qualitativen Anforderungen der Gasnetzeinspeisung beachtet werden.