BioEconomy Newsletter Februar
Die EU will den Anteil erneuerbarer Kohlenstoffquellen in der Industrie deutlich erhöhen. Doch ausgerechnet die dafür geschaffenen Regularien drohen den industriellen Hochlauf auszubremsen.
Die EU will den Anteil erneuerbarer Kohlenstoffquellen in der Industrie deutlich erhöhen. Doch ausgerechnet die dafür geschaffenen Regularien drohen den industriellen Hochlauf auszubremsen.
Die Europäische Kommission positioniert die Bioökonomie ausdrücklich als wirtschafts- und industriepolitisches Zukunftsfeld. Aus Sicht des BioEconomy e.V. ist dieser Ansatz grundsätzlich richtig.
Auch in diesem Jahr wurden zentrale Weichen für die Zukunft der Bioökonomie gestellt. Aus Brüssel kam zuletzt ein starkes Signal: Mit der neuen Bioökonomiestrategie stärkt die Europäische Kommission die Bioökonomie als wirtschaftspolitisches Zukunftsfeld.
Mit Uwe Gaudig übernimmt ein ausgewiesener Industrieexperte für Großanlagenbau, Wasserstoff- und eFuel-Projekte das Amt des neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden.
Im Rahmen des Projekts House of Transfer wurde ein neues Format zur Förderung von Wissenstransfer und Beteiligung im Strukturwandel des Mitteldeutschen Reviers vorgestellt: die HoT Creativity Challenge.
Egal ob CCUS-Maßnahmen, E-Fuels oder neue Recyclingprozesse – neue Technologien entfalten nur dann Breitenwirkung, wenn Menschen sie entwickeln, betreiben und weiterdenken. Das IWH mahnt in unserer Top-News, Strukturwandelmittel stärker auf das Arbeitskräfteangebot zu fokussieren – von Bildung bis Zuwanderung.
Der BioEconomy e. V. hat seine Stellungnahme zum Entwurf der neuen Bioökonomie-Strategie des Landes Brandenburg eingereicht und begrüßt ausdrücklich, dass das Land das Thema mit einem breit angelegten und ambitionierten Ansatz adressiert.
Unsere Top-News in dieser Woche lässt aufhorchen: Noch nie ist die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre innerhalb eines Jahres so stark gestiegen wie 2024. Ein beunruhigendes Signal, das verdeutlicht: Die bisherigen Bemühungen zur Emissionsminderung reichen nicht aus. Doch während die Zahlen alarmieren, zeigen zahlreiche Entwicklungen, dass der Umgang mit CO₂ längst eine neue Phase erreicht hat.
Bei der ordentlichen Vorstandswahl am 23. Oktober hat der BioEconomy e.V. sein Führungsgremium neu aufgestellt. Zwei neue Mitglieder erweitern das inhaltliche Spektrum des Vorstands.
Der VCI hat für das zweite Quartal 2025 erneut einen deutlichen Einbruch in der Branche gemeldet. Während die Industrie vor Problemen steht, bleibt die Innovationskraft der Bioökonomie unverändert hoch. Kaum ein Thema verdeutlicht dies derzeit so eindrucksvoll wie die Nutzung von CO₂ als Wertstoff.